Freitag, 4. April 2014

Freitagsrebus bei Bimbambuki

Kennt ihr das wöchentliche Bilderrätsel bei Bimbambuki?
Heute dufte ich mir ein Rebus ausdenken und vielleicht habt ihr Lust mitzuraten?
Unter allen richtigen antworten verlose ich heute Abend ein Bienchen sowie eine kleine gefilzte Fee :)

Habt einen schönen Tag!


Mittwoch, 12. März 2014

Ein regenbogenbunter Feenreigen

Letzte Woche habe ich einen bunten Feenreigen gefilzt. Kleine Feen, in allen Farben, passend zu jeder Jahreszeit und jedem Anlass.
Sie sind federleicht - ein kleiner Windhauch lässt sie tanzen und sich drehen.






Auch in unserem Gartenhäuschen haben wir eine solche kleine Fee und in meinem Dawanda-Shop gibt es sie ab heute auch :)





Dienstag, 11. März 2014

"Platz ist in der kleinsten Hütte" - Zuhause bei Halitha #7 - (Anleitung des Monats) - Upcycling Dienstag

Heute gibt es den letzten Beitrag meiner Wohnungsserie. (Inklusive des längsten Posttitels, den ich jemals geschrieben habe, wow!)
Ich freue mich, dass sie euch so gut gefallen hat wie mir und ich euch einen kleinen Einblick geben konnte.


Zum Abschluss möchte ich euch wie angekündigt zeigen, wie unser großer Feenzimmerteppich entstanden ist. Und dass er weder schwer, noch besonders zeitaufwendig war - zumindest hat er sehr viel weniger Zeit in Anspruch genommen, als ich mir vorher vorgestellt hatte :) Er ist komplett aus ausgemusterten Shirts, alter Bettwäsche und Erinnerungsstücken entstanden. Letzteres war mir irgendwie besonders wichtig - weil er für das Kinderzimmer ist und deshalb gern Kleidungsstücke beherbergen darf, mit denen ich besondere Momente mit den Kindern verbinde. Dazu zählt der lila Rock, den die Große vorm Zerschneiden nochmal zum Verkleiden nutzte (diesen trug ich während der Schwangerschaft mit der Kleinen unheimlich gern, seitdem lag er aber nur noch im Schrank) und auch das rote Shirt, das ich in der Schwangerschaft mit der Großen gerne trug.



All die Kleidungstücke lagen dann auf einem hübschen Haufen, den die Katze meiner Mutter super fand, und wurden nach und nach zerschnitten. Ich habe sie so zerschnitten, das jeweils ein langes Band entstand - Recycling-Textilgarn sozusagen. Das Schnitt-Schema habe ich euch aufgemalt und ich hoffe, es ist einigermaßen verständlich. Ich habe mir eine 10er Häkelnadel zur Hand genommen und immer ausprobiert, welche Streifendicke sich gut verhäkeln lässt - entsprechend habe ich die Streifen in die Textilien geschnitten.  Mal eher dünn - wenn der Stoff sehr fest oder dicht war - und mal eher dicker, wenn der stoff sehr dünn oder sehr elastisch war.
Dies ist nun also sehr viel Fleißarbeit. Alle Textilien zerschneiden und aufwickeln. Immer wieder und ggf. ein Ende mit dem Nächsten verknoten. Die Große war jedenfalls mit viel Freude am Knäuel wickeln dabei.






Nun begann ich zu häkeln. Erst einen Kreis uas festen Maschen und dann Stäbchen in Runden mit Zunahmen nach Gefühl. Ich habe das Ende des einen Garns einfach an das nächste Garn geknotet und durch die unterschiedlichen Gewebearten ist er schön unregelmäßig geworden, der Teppich. Hier und da stehen die Enden der Stoffstreifen hervor. Und am Anfang hat er sich hier und da auch etwas gewellt. Aber die Sitzproben zwischendurch zeigten schnell, dass er sich fix platt liegt :)





Insgesamt hat der Teppich einen Durchmesser von über 1,20m, hält die Füße und den Popo auf den Holzdielen warm und lässt sich - das finde ich ja am besten am ganzen Teppich - problemlos in der Waschmaschine waschen! Wir lieben ihn sehr und ich bin schon am überlegen, was ich als nächstes verhäkle!

Unseren Upcycling-Teppich verlinke ich heute mal wieder bei der fantastischen Nina am Upcycling-Dienstag. Danke dafür :)





Mittwoch, 5. März 2014

"Platz ist in der kleinsten Hütte" - Zuhause bei Halitha #6

Eigentlich wollen wir gern umziehen. Für mehr Platz und auch, weil man mit einem Umzug viel unnötigen Ballast abwerfen und neu starten kann. Da dies aber aus verschiedenen Gründen nun erstmal nicht möglich sein wird, sind wir einfach einmal innerhalb unserer Wohnung umgezogen. Wir haben unser gesamtes Hab und Gut einmal in der Hand gehabt, haben einiges entsorgt, verkauft, verschenkt und weiter gegeben und uns neu sortiert. An diesem Prozess mag ich euch ein wenig teilhaben lassen und euch so einen kleinen Einblick in unseren Alltag auf 80qm geben. 
Mit ein paar ausgesuchten Details - einen kompletten Rundgang durch unsere Wohnung gibt es aus sicher nachvollziehbaren Gründen aber nicht ;)

Alles, was ihr im folgenden Post seht, war mal mein Nähzimmer. Ich gebe zu, es war wunderbar manchmal die Tür hinter mir zu schließen und ganz in Ruhe die Maschine rattern zu lassen oder in meiner Stoffsammlung zu wühlen. Manchmal saß ich auch nur dort und schaute aus dem Fenster. Zum Durchatmen.
Nun hat sich jedoch in den letzten Monaten gezeigt, dass die Mädchen verschiedene Bedürfnisse haben. Die Kleine ist eher wie ihr Papa. Sie braucht viel Gesellschaft und Nähe, mag gar nicht gern allein sein und hat am liebsten viel Besuch. Die Große und ich sind jedoch Menschen, die es sehr genießen ab und an allein zu sein. Kein Besuch, niemand, der ein Gespräch sucht. Wir können uns sehr gut allein unterhalten. Ganz allein.

Und eigentlich wollten wir umziehen, um den Kindern eigene Zimmer zu ermöglichen. Wie gesagt. Aber das funktioniert leider nicht so einfach wie gedacht und so überlegten wir uns diese Lösung. Aus Nähzimmer wird Rückzugsort. Und die Große hatte tatsächlich sehr genaue Vorstellungen und wir haben uns bemüht, alles entsprechend umzusetzen.
Wir haben den Raum also erstmal ausgeräumt und geweißt. Es war wirklich eine Wahnsinnsarbeit. Denn nicht nur mein Nähzubehör musste umziehen, sondern auch zwei volle Kleiderschränke und jede Menge Klimbim. Aber so ganz und gar leer wirkten die 4qm auf einmal riesig!


Nach dem Weißen zeichnete ich mit brauner Abtönfarbe und grüner Wandfarbe (die noch vom Wohnzimmer übrig war) einen Baum an die Wand. Ich habe mich von verschiedenen Wandtattoos inspirieren lassen.
Wir wissen - Bäume sind grad schwer angesagt. Das war uns aber egal. Denn der Baum sollte ein ganz besonderes Accessoire bekommen.





Zu dem Baum gesellten sich dann noch Feen (die ich auch von Wandtattoos abgemalt habe) und
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das Feenhaus!

Wir haben ein Eckregal an die Wand angebracht und das Feenbaumhaus darauf gestellt. So hat es die optimale Spielhöhe, kann bei Bedarf aber auch heruntergestellt werden. Ihr seht es also schon: Die Große bekam ein Feenzimmer.




An das Fenster habe ich eine improvisierte Gardine und ein paar Girlanden gehangen. All zu neugierige Blicke hält es fern - über kurz oder lang müssen noch Vorhänge oder ein Rollo angebracht werden. Und dann kamen natürlich noch jede Menge Details und im Speziellen: Alles, was der Großen lieb und teuer ist. Ihre Spielwelten, ihre Bastelutensilien usw. usf. 







An der Wand neben dem Baum haben wir einen Spiegel, mit dem allseits beliebten schwedischen Gewürzregal darunter, angebracht - hier hält es jetzt Schmuckschatulle und Bürste bereit.
Außerdem hängen noch Stiftebecher und ein Körbchen mit Stempeln daneben. Steht nämlich das Feenbaumhaus nicht auf dem Regal, kann es von der Großen als Schreibtisch benutzt werden.
Oder als Höhle.




Unter dem Spiegel ist eine kleine Kuschelecke. Und hier hat die Große, auf einem Stapel von Decken, sogar schon ein paar Nächte verbracht ;)
Alles in allem ist die Große unheimlich stolz auf ihr eigenes Reich. Sie schließt sehr gern die Tür hinter sich und ist für sich allein, räumt alles einmal um und dekoriert, spielt gedankeversunken, bastelt und malt. Niemand darf das Zimmer ohne ihre Zustimmung betreten und ich räume auch nicht darin auf.

Es war die beste Entscheidung, die wir treffen konnten!





Über den neuen Teppich im Zimmer der Großen, den einige von euch vielleicht schon entdeckt haben, werde ich einen Extra-Post verfassen. Denn dieser ist ein Re-/Upcycling-Projekt. Ein Großes, das sich absolut gelohnt hat :) Aber wie gesagt, schreibe ich dazu bald mehr.

Liebe Grüße

Halitha




Samstag, 22. Februar 2014

"Platz ist in der kleinsten Hütte" - Zuhause bei Halitha #5

Eigentlich wollen wir gern umziehen. Für mehr Platz und auch, weil man mit einem Umzug viel unnötigen Ballast abwerfen und neu starten kann. Da dies aber aus verschiedenen Gründen nun erstmal nicht möglich sein wird, sind wir einfach einmal innerhalb unserer Wohnung umgezogen. Wir haben unser gesamtes Hab und Gut einmal in der Hand gehabt, haben einiges entsorgt, verkauft, verschenkt und weiter gegeben und uns neu sortiert. An diesem Prozess mag ich euch ein wenig teilhaben lassen und euch so einen kleinen Einblick in unseren Alltag auf 80qm geben. 
Mit ein paar ausgesuchten Details - einen kompletten Rundgang durch unsere Wohnung gibt es aus sicher nachvollziehbaren Gründen aber nicht ;)

 Wie ich ja schon im vierten Teil dieser kleinen Wohnungsserie geschrieben habe, habe ich mein Nähzimmer zugunsten eines weiteren kleinen Kinderzimmers hergegeben. Unser eigentliches, großes Kinderzimmer ist aus diesem Grund auch ein wenig umstrukturiert worden. Ein großer Schrank ist ins neue Kinderzimmer gewandert, dafür gibt es nun wieder viel Raum zum Spielen im großen Kinderzimmer. 



Uns war wichtig, das Zimmer (da die Große ja nun auch einen Bereich für sich bekommen hat) kleinkindtauglich einzurichten. Damit die Kleine alles allein erreichen und ihrem Bedürfnis nach Selbstständigkeit nachkommen kann. Ihr Stifte, Papier und Malbücher liegen immer griffbereit - ohne eventuelle Interessen- und Besitzkonflikte mit der Großen.



Neben dem Bett stehen die Bücher und die Bausteine und noch ein paar Kisten mit Spielfiguren.
Die Bauecke mit dem Spiegel ist das Highlight der Kleinen. In dem Spiegel kann man sich prima von allen Seiten betrachten, Grimassen schneiden, sich verkleiden und dann darin bewundern....
Der Bausteinekorb lässt sich an den Henkeln super durch die halbe Wohnung hinter sich her ziehen - so kann einfach überall gebaut werden!






Auf der anderen Seite steht ein Regal mit der Kugelbahn, welche die Kleine zu ihrem ersten Geburtstag geschenkt bekam. Man muss kein Hellseher sein (aber vermutlich wenigstens ein Kind haben), um zu wissen wo die Kugeln meistens zu finden - oder eher zu suchen - sind. Jedenfalls nicht auf der Kugelbahn ;) Meistens trägt das kleine Kind sie in einer Tasche mit sich umher. Das tut sie nämlich am liebsten: Verreisen oder wandern spielen mit jede Menge Gepäck. Und wenn sie dann mit der Kugelbahn spielen will, müssen wir uns erstmal auf die Suche nach den Kugeln begeben.




Neben dem Regal hängt eine große, alte Schultafel an der Wand. Sie wird fast täglich bespielt und am aller-allerliebsten abgewischt. Nass. Immer wieder. Mitunter wird sie nur bemalt, um sie hinterher abwischen zu können.



Ich mag das neue alte Kinderzimmer ziemlich gern.
Die Kinder nennen es immer "Spielzimmer", wobei es natürlich auch immer noch das Schlafzimmer ist. Mit viel Raum für Ideen, kreatives Spiel, Besuch, Höhlen aus Decken und Lacken oder einfach ganz viel Chaos ;)